Ein Interview mit dem Pheromon-Experten Dr. Marlis

parfuemflascheIch: Grüß Gott, Dr. Marlis. Ich begrüße Sie recht herzlich in meinem bescheidenen Heim. Ich hoffe, Sie hatten eine gute Anreise.

Dr. Marlis: Guten Morgen, meine junge Dame. Ja, ich habe eine angenehme und erholsame Busfahrt hinter mir.

Ich: Darf ich nun gleich mit der Befragung beginnen, Dr. Marlis?

Dr. Marlis: Natürlich, natürlich. Dazu bin ich doch schließlich hier hergekommen.

Ich: Nun gut. Ich würde gerne von Ihnen wissen, was sind denn eigentlich Pheromone? Können Sie mir einige unterschiedliche Arten nennen?

Dr. Marlis: Pheromone sind Botenstoffe, die der biochemischen Kommunikation zwischen Lebewesen einer Art, also zum Beispiel beim Menschen dienen. Pheromone können in acht Gruppen unterteilt werden, wovon jedoch nur eine den Menschen betrifft. Es gibt also Aggregationspheromone, Dispersiobspheromone, Alarmpheromone, Spurpheromone, Markierung Pheromone, Aphrodisiakapheromone, Kastenerkennungsstoffe und zum Schluss noch Sexuallockstoffe. Wir Menschen, ebenso wie Insekten, sind ausschließlich von diesen Sexuallockstoffen betroffen.

Ich: Vielen Dank. Würden Sie mir vielleicht verraten, wie es möglich ist, Parfums herzustellen, die anziehend auf das andere Geschlecht wirken?

Dr. Marlis: Diese Parfüms sind synthetisch hergestellt, und zwar aus menschlichen Pheromonen. Jedoch ist die Wirkung dieser sehr umstritten.

Ich: Wie kommt es, dass wir Pheromone wahrnehmen können?

Dr. Marlis: Direkt riechen können wir Menschen sie nicht. Wir nehmen Pheromone über das vomeronasale Organ wahr. Dieses befindet sich in der Nase und sendet die Informationen der Wahrnehmungen ab den Hypothalamus, einen Teil des Gehirns, wo sexuelle Instinkte gesteuert werden.

Ich: Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung, Dr. Marlis. Ich bedanke mich recht herzlich für dieses informative Interview.

Dr. Marlis: Dankeschön. Auf Wiedersehen junge Dame.


Gibt es Neuigkeiten zum Thema Pheromone? Gibt es Studien, die die Wirkung belegen oder widerlegen?

ekelhaft-geruch StudieVor kurzem habe ich zufällig von einer Studie gelesen, welche folgendes Ergebnis brachte:

In den vergangenen Jahren wurden immer mehr Studien zu dem Thema „Pheromone“ durchgeführt, da die Wirkung bisher sehr umstritten war. Diese Studien bestätigen jedoch, dass diese chemischen Gerüchte, welche durch Pheromone produziert werden, sehr wohl eine Auswirkung auf die Anziehungskraft zwischen zwei Personen haben.

In der Zeitschrift „Seattle Times“ wurde eine Studie veröffentlicht, in welcher Pheromone aus menschlichem Schweiß getestet wurden. Von insgesamt 38 Männern, welche an dieser Studie teilnahmen, verwendeten 17 Männer ein Aftershave, welches einige Tropfen synthetischer Pheromone beinhaltete. Die restlichen Personen benutzten ein normales Aftershave auf dem Einzelhandel.

Alle Teilnehmer wurden gebeten, ihre sexuellen Aktivitäten und Bedürfnisse aufzuschreiben. Insgesamt konnte man von diesen schriftlichen Dokumentationen schließen, dass jene Männer, welche das Aftershave mit Pheromonen sexuell aktiver waren, als jene mit normalem Parfum. Forscher haben daraus geschlossen, dass Pheromone einen Einfluss auf die sexuellen Aktivitäten haben müssen.

Meine Tipps, um Ihnen mit Pheromon Parfums zu helfen:

  • Versuchen Sie, das für Sie passende Parfum zu finden
  • Benutzen Sie nicht zu viel davon
  • Teuer ist nicht immer gut, achten Sie auf die Inhaltsstoffe
  • Bei Ausschlägen oder sonstigen Nebenwirkungen kontaktieren Sie einen Arzt
  • Fragen Sie enge Bekannte, ob die Unterschiede bemerken
  • Wechseln Sie ihr Parfum nicht zu oft
  • Lassen Sie sich über die Wirkung von Pheromonen aufklären
  • Wenn Sie schwanger sind, sprechen Sie vorher mit einem Arzt
Neurologische Pheromone Experimente teilen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

RSS
Follow by Email
Facebook
Google+
http://www.exp-neuro.de/ein-interview-mit-dem-pheromon-experten-dr-marlis/">
Twitter